Als ich während meines Studiums 2015 meinen erstes höheres Honorar erhielt, beschloss ich davon, ohne Karte und ohne Route nach Japan zu reisen. Mein Plan war es, mich vom Zufall und von den Empfehlungen der Leute, die ich auf dem Weg traf, treiben zu lassen. 
Mein Startpunkt war Shintarō, ein alter Bekannter und Kerzenschnitzer aus Ōsaka. Meine Reise führte mich von Ōsaka in eine Hippie-Künstler-WG in Kyōto, nach Kanazawa, über die Alpen nach Tokyō, Yokohama, Hiroshima, Naoshima.
Mit einer einfachen Handykamera habe ich versucht, die Spannungsfelder zwischen Tradition und Moderne, zwischen Natur und Kultur, Licht und Dunkelheit in meiner persönlichen Erfahrung zu erfassen.